Zum Börsengang von Facebook hier eine Umfrage zur FB-Nutzung aus der Nachbarschaft

Vor zwei Monaten hat Mike Schwede mal eine Umfrage gemacht, die ist dem Geschäftsmann 2.0 gestern beim Durchblättern seiner Chronik wieder mal “in die Hände gefallen”. Die Umfrage war nie aktueller als Heute, oder? Über 100 Mia USD für:

So Long, Euer GM2.0

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Wohin mit der IT im Unternehmen und wo ist die F&E einzugliedern? Beim CMO! (Pardon CCO)

Die organisatorische Eingliederung einer Unternehmenseinheit führt immer zu einer impliziten Ausrichtung im Kontext der übergeordneten Einheit. Was meine ich damit? Das ist schnell erklärt:

90er: In einem meiner letzten Posts bin ich auf die C-Level Zyklen eingegangen. Schauen wir uns die IT aus diesem Kontext an: Im Jahrzehnt  des CIO, in den 90ern, fokussierte sich die IT auf Büroautomation, Eigenlösungen, Vernetzung und Automatisierung. Es war das Industrialisierungszeitalter der IT, Informatik durchdrang alle Bereiche des Unternehmens. Böse Zungen könnten Sagen “IT der IT willen”.

00er: Im Jahrzehnt des CFO lag der Fokus auf “ERP”. Enterprise Resource Planning Lösungen, welche mit Ihren Funktionen das Rechnungswesen, die Produktionsplanung und -Steuerung, die Materialwirtschaft, das Personalwesen, etc etc unterstützen. Wir kennen alle die grossen Player auf diesem Gebiet: SAP, Navision, Sesam Sage, Abacus um nur Einige zu nennen. Das ist erledigt, der CFO hat die IT für seine Zwecke vereinnahmt und umgesetzt.

Und jetzt, “wohin muss die Informatik”? Eben, rein in die Marketingabteilung oder besser:  Zum Chief Community Officer (Unterschied siehe beim Post “Der CMO ist tot…”) Näher zum Kunden, zum Verbraucher, zur Community, welche sich im Social Web tummeln und riiessige Datenmengen produzieren, welche die IT zukünftig analysieren muss

Das Gleiche gilt für die Forschungsabteilung, F&E oder auf Englisch R&D genannt, man will ja nicht die Produkte an den Kunden vorbei entwickeln. Eigentlich könnte man die Produkte direkt durch die Community entwickeln lassen, dann könnte man sich die teure Forschungsabteilung sparen…  …da liegt der Kollege Christian Hirsig mit seiner Atizo  (100 Sekundenvideo) goldrichtig.

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Nach dem Jahrzehnt des CFO kommt das Jahrzehnt des CMO! – Ein neuer Zyklus mit Fokus auf Kunden & Marketing beginnt

Kurz: 

  • Die 90er waren das Jahrzehnt des CIO,
  • Das Jahrzehnt der Jahrtausendwende stärkte den CFO 
  • Und nun kommt der CMO gross heraus!

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Es scheint in der Wirtschaft – wie überall sonst auch – Zyklen zu geben, in welchen eine Teilfunktion besondere Bedeutung hat. Das ist bei den Chargen auf der obersten Führungsebene (C-Level) nicht anders.

Als ich in das Berufsleben einstieg, war die IT  Mega-In. Der Abteilungscomputer und später der PC ermöglichte im Unternehmen riesige Effizienzgewinne und automatisierte weite Bereiche der Firma. Kein Wunder wurde der “EDV-Leiter” zu einer Schlüsselperson in der erfolgreichen Weiterentwicklung der Firma. Das war in den 90ern…

…Um die Jahrtausendwende – während und vorallem nach dem Platzen der “New Economy Blase” – wurde der CFO stark. Damals schwang das Pendel wieder in Richtung Kostenkontrolle und reale Gewinnkalkulationen/prognosen. Diese Pendelbewegung erlaubte es dem Chefbuchhalter sich zum strategischen Berater der Unternehmensentwicklung emporzuhieven, umso mehr weil die häufig bei Ihm angehängte Personalabteilung, der Rechtsdienst und die Controlling an Popularität und “Wichtigkeit*” gewannen…..

…Und nun, wir gehen auf das Jahr 2020 zu, besteht die begründete Vermutung, dass nun die Dekade des Chief-Marketing-Officers – des CMO – begonnen hat. Die Firmen kennen Ihre Kunden nicht mehr, beziehungsweise die Unternehmen verlieren die “Kontrolle” über “Ihre” Kunden: Da muss doch was gemacht werden! –> Ergo CMO!

So Long, Euer Palo Stacho

PS: Warum verlieren die Unternehmungen über die Kunden? Weil diese sich ändern! Das ist ein zentrales Thema des Management-Modells der Zukunft, Social Business braucht Wandel auf allen Stufen, ebenfalls in den Chefetagen.

* Anmerkung zur  Wichtigkeit der Personalabteilung, des Rechtsdienstes, der Controllingabteilung: Alldiese Abteilungen sind nicht wichtig! Es braucht ein Personalwesen aber keinen HR-Dienst, es braucht Recht aber schon gar nicht einen Rechtsdienst und das Gleiche gilt ebenfalls für die Revisionsabteilung! Stellt Euch mal einen “Vollblut-Personaler”, einen “Ayatollah-Legal” oder einen “Nötzli” als Unternehmensleiter vor….

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„Social Business“ verändert die Welt, die Zwote!

„Ich sehe einen grösseren Bedarf an Innovation als je zuvor in den letzten 30 Jahren.“

Steve Robinson, Senior Vice President,
Chief Marketing Officer, Chick-fil-A

 Social Business verändert die Welt:

Einen fantastischen Vergleich hat die letzthin publizierte Global CMO Marketing Study der Firma IBM gebracht: „So wie Röntgenbilder die Medizin revolutioniert haben.. ..verändern neue Informations- und Kommunikationstechnologien die Wirtschaft und es führt zu einem dramatischen Wandel...“

Diese Veränderung, die merkt man klar zuerst an der Kunden-, der Verkaufs- oder Marketingfront:

Privatkunden sind heute besser informiert als je zuvor. Der Einkaufsprozess startet meistens bei Google und führt häufig über Preisvergleichsportale zum Ziel, auch wenn das Ziel nicht ein Web-Shop sein muss, sondern ein „echtes“ physisches Ladengeschäft. Aufgrund des multilateralen Wertesystems des heutigen (Privat-) Kunden nimmt die Markentreue ab, man öffnet sich auch gegenüber anderen Herstellern, so wie sich das Wertesystem bei den Privatkunden schneller wandeln kann.  Der Verhaltenswechsel ist aber nicht nur bei Privatkunden im B2C-Geschäft vollzogen worden, sondern er strahlt ebenfalls ins B2B-Business aus. Auch Geschäftskunden kaufen sorgfältiger ein, Sie verhandeln härter über Preise, verlangen eine stärkere individuelle Anpassung und suchen nach Möglichkeiten um das Risiko an ihre Lieferanten zu übertragen.

Die Marketingleiter haben das natürlich gemerkt, sie verfügen aber noch nicht über die Mittel dieser neuen „Weltkunden-Ordnung“ entgegenzutreten, die Studie spricht von einer Vorbereitungslücke:

Social Business – Viele Marketingleiter haben’s noch nicht geschnallt  - und noch schlimmer – ausserhalb der Marketingabteilung ist es mit grösster Wahrscheinlichkeit noch schlimmer:

Quelle: IBM global CMO Study / copyright IBM

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Google? Was ist Google? – Der Berner Nando Stöcklin beschreibt eine neue Vision des Bildungssystems – Bildung 2.0

Auch der Schweizer Nando Stöcklin hat erkannt, dass wir uns aktuell von der Buchkultur zur ICT-Kultur wandeln, denn die digitale Revolution macht eben nirgendwo halt. Er beschreibt in seiner Vision,wie die

  • Individualisierung
  • Gamification
  • Just-in Case lernen (kein Lernen mehr auf Vorrat),
  • formelle und informelle Ausbildung,
  • lebenslanges Lernen und vorallem
  • der Wechsel von fachorientiertem Lernen zu projektorientiertem Lernen

in die Schulungswelt Einzug halten werden. Also Herr Stöcklin, wann findet denn der  Leitmediumswechsel vom Buch zu ICT-Medien statt?

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Bildung 2.0 : Schul-Lektionen auf Youtube

Der Geschäftsmann 2.0 hat tatsächlich noch eine Ausgabe der Handelszeitung genau zu dem Thema gefunden. Interessant, interessant, leider bezweifelt der Geschäftsmann 2.0 dass unsere Lehrerinnen und die vereinzelten noch übrig bleibenden Lehrer die Handelszeitung lesen..

Der Verfasser Matthias Niklowitz hat auch ein paar ganz interessante Schulungsvideos in seinem Artikel erwähnt, aber eben, es ist ne Zeitung und diese verträgt keine Links. Und der im Web publizierte Artikel wurde nicht nacheditiert, sprich auch dort hat es keine Links zu diesen Schulungsvideos. Der Geschäftsmann hat das schnell beim Tatort schauen nachgeholt:

Walter Lewin MIT (18Min.): Was macht nässer beim Regen: Gehen oder Rennen?

Stipendienanträge können in den USA auch als Youtube Video eingegeben werden. Hier ein Beispiel von Amelia Downs Ihrem Antrag zur Tuft-Universität: Sie tanzt, Pie-Charts, Bar-Charts, Synus und Cosinus Funktionen etc.. (1 Minute)

Der Dalai Lama über Leidenschaft und Respekt an der Stanford Universität (2 Min)

So! Und jetzt hat der Geschäftsmann den Showdown im Tatort verpasst, er kann einfach keine zwei Sachen miteinander ;-)  So Long, Euer Pavel “Palo” Stacho

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2025 gehen die Studenten nicht mehr an die Uni – Oder so… Gedanken zu Lernen 2.0

In einem der letzten Posts hat der Geschäftsmann 2.0, das “Simulations-Spiel” – Sage die Zukunft der EDV hervor” vorgestellt. Dort konnten Besucher der WebSite der New Nork Times (NYT) eigene Vorhersagen treffen und publizieren. Diese Vorhersagen konnten dann von anderen Lesern bewertet werden. Eine der am höchsten bewerteten

Beliebte Vorhersage bei den NYT-Lesern: 2025 wird mehr Online gelernt als auf dem Campus

Vorhersagen, war, dass bis ins Jahr 2025 mehr online-interktiv gelernt werden wird, als Lernen in Schulhäusern oder an Universitäten. Das ist ein interessanter Gedanke: Schulen werden garantiert nicht von diesem Planeten verschwinden. Jedoch wird die Art und Weise wie die Schulen genutzt werden, wohl anders sein. Im letzten Post hat sich der Geschäftsmann den Youtube Education Channel angeguckt und auch schon da überlegt, ob es nicht möglich wäre, den Schulstoff aus dem Schulhaus “auzulagern”, stattdessen dafür die Hausaufgaben in der Schule erledigen zu lassen. Der Geschäftsmann findet das eine gute Idee, insbesondere im Bereich der höheren Schulbildung. Denn eine Vorlesung oder eine Schulstunde hat heute das gleiche Problem wie die Fernsehsendung: Sie findet zum Zeitpunkt x auf Kanal y statt…

So Long Euer Geschäftsmann 2.0

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